Wie Viel Muss Man Wiegen Um Blut Zu Spenden
Gesund und volljährig
Wer spenden volition, muss gesund, 18 Jahre oder älter sein und mindestens fifty Kilogramm wiegen. Erstspender dürfen allerdings nicht älter als 60 Jahre, Wiederholungsspender höchstens 68 Jahre alt sein. Wer älter als 60 beziehungsweise 68 Jahre ist, kann Blut spenden, wenn es ein Arzt individuell entscheidet.
Gutes für andere tun
Blut lässt sich bislang nicht künstlich herstellen. Millionen von Deutschen sind auf Spenden ihrer Mitmenschen angewiesen: nach Unfällen, bei Operationen, in der Krebstherapie.
Dass so viel Blut gebraucht wird, liegt – abgesehen von der Vorratshaltung für Katastrophen – in erster Linie am medizinischen Fortschritt: Viele Operationen und Transplantationen, dice Bluttransfusionen erfordern, waren früher nicht machbar. Zudem werden die Deutschen immer älter und laufen in höherem Change eher Gefahr, an Krebs zu erkranken. Präparate auf Ground von gespendetem Blut sind ein wichtiger Teil der Krebstherapie.
© Stiftung Warentest
Gutes für sich selbst tun
Bluthochdruck gegensteuern. Wer spendet, tut auch sich selbst etwas Gutes. Forschungen der Berliner Charité haben herausgefunden, dass hohe Blutdruckwerte im Lauf mehrerer Blutspenden sinken können. Das kann die Bluthochdrucktherapie unterstützen. Für Menschen mit bestimmten Krankheiten, die zu viel Eisen im Blut haben oder zu viele rote Blutkörperchen, sind Aderlässe sinnvoll.
Gesundheits-Check inklusive. Vor jeder Blutspende erfolgt zudem ein kleiner gesundheitlicher Routine-Check: Blutdruck, Hämoglobin und Temperatur messen. Nach der Spende wird das Blut auf Infektionskrankheiten wie Hepatitis B und Hepatitis C oder HI-Viren geprüft. And so erhält der Spender Sicherheit, dass das Blut frei von solchen Erregern ist.
Blutgruppe kennen. Nach der ersten Spende gibt es den Blutspendeausweis. In dem ist auch die Blutgruppe des Spenders vermerkt. Wer den Ausweis immer bei sich trägt, dem kann im Notfall schneller geholfen werden.
So spenden Sie auf gesunde Weise
Viel trinken. Vor und nach der Spende reichlich trinken hilft, dem Flüssigkeitsverlust vorzubeugen und ihn auszugleichen. Am besten: Wasser oder ungesüßter Tee.
Ruhe gönnen. Planen Sie für Vorgespräch und Spende etwa eine Stunde ein. Die eigentliche Spende dauert fünf bis zehn Minuten. Danach sollten Sie dem Körper eine halbe Stunde Ruhe gönnen, um sich wieder zu erholen.
Gutes essen. Essen vor und nach der Spende stabilisiert den Kreislauf. Eisenhaltige Nahrungsmittel sind gut, etwa Eigelb, Linsen und Hirse, Haferflocken im Müsli oder auch Fleisch wie Rinderleber.
Pass führen. Jeder Erstspender erhält einen Pass, Blutgruppe und Rhesusfaktor sind dort vermerkt. Zwischen zwei Vollblut-Spenden sollten minimal 56 Tage liegen.
Nicht jeder darf Blut spenden
Wer nicht spenden darf, regelt die Richtlinie Hämotherapie. Sie wurde 2021 zuletzt aktualisiert. Die Liste an Ausschlusskriterien ist lang. Einige Personen dürfen dauerhaft, andere vorübergehend nicht spenden.
Dauerhaft ausgeschlossen sind etwa Diabetiker, die Insulin nehmen, HIV-Infizierte oder Personen, die Malaria haben oder hatten.
Vorübergehend ausgeschlossen sind laut der Richtlinie der Bundesärztekammer auch „Personen, mit einem Sexualverhalten, das ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragblank schwere Infektionskrankheiten [...] birgt". Sie dürfen erst vier Monate nach ihrem letzten Sexual activity wieder Blut oder Plasma spenden. Zu dieser Personengruppe zählen unter anderem Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter sowie Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern. Die Rückstellfrist von vier Monaten gold auch für homosexuelle Männer mit einem neuen oder mehr als einem Sexualpartner. Kritische Stimmen, etwa der Lesben- und Schwulenverband, weisen darauf hin, dass andere Länder offener sind und halten die deutsche Regelung für diskriminierend.
Auch wer tätowiert oder gepierct wurde, muss vier Monate warten. Schwangere und Stillende dürfen nicht spenden. Auch wer einen Schnupfen hat, wird nach Hause geschickt – und darf nach einer Woche wiederkommen. All das wird in einem Vorgespräch mit einem Arzt und dem Spender-Fragebogen erfragt.
Source: https://www.test.de/Blutspende-Wie-Sie-sicher-Blut-spenden-5033415-0/

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